Reduktion der Treibhausgasemissionen durch Ultrawaves Ultraschalltechnologie
CO2-Emissionen auf deutschen Kläranlagen
Die rund 10.200 Kläranlagen in Deutschland verbrauchen jährlich über 4.400 GWh Strom. Für die Produktion dieses Stroms werden von deutschen Kraftwerken Treibhausgasemissionen in der Höhe von etwa 3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2eq) ausgestoßen. Damit sind Kläranlagen die Stromverbraucher Nummer eins auf kommunaler Ebene und verbrauchen mehr Strom als andere kommunale Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser oder Verwaltungsgebäude.
In 1.150 Kläranlagen, die 76 % der deutschlandweit angeschlossenen Einwohnerwerte behandeln, wird eine anaerobe Schlammstabilisierung zur Erzeugung von Biogas durchgeführt. 68 % des so erzeugten Biogases werden zur Verbesserungen der Energiebilanz in Blockheizkraftwerken verstromt. Für die Treibhausgasbilanz ist das besonders nützlich, da der aus dem Biogas erzeugte Strom als klimaneutral angesehen wird. Der so erzielte durchschnittliche Eigenversorgungsgrad von rund 33 % ließe sich aber durch den Einsatz moderner und innovativer Technologien wie der Ultraschalldesintegration von Ultrawaves noch weiter erhöhen!
Bilanzverbesserung durch Einsatz von Ultrawaves Ultraschallsystem

Ergebnisse der Treibhausgasbilanzierung, wenn eine relative Verbesserung des Abbaugrades von 10 % und der Entwässerbarkeit von 4 % durch den Einsatz von Ultraschall erreicht wird
Die Abbildung zeigt den Einfluss der Ultraschalltechnik auf die Treibhausgasbilanz einer Modellkläranlage mit 100.000 Einwohnerwerten. Die Ergebnisse basieren auf dem von der DWA-Arbeitsgruppe AK-1.6 verwendeten Modell für die Energiebilanz der Desintegration auf Kläranlagen und den spezifischen Daten des Ultrawaves Ultraschallsystems. Detaillierte Erläuterungen zu den Annahmen, dem Modell und Literaturhinweise sind in dem ausführlichen Bericht zu finden, den Sie hier [pdf download] einsehen können.
Für den in der Abbildung betrachteten Fall wurde angenommen, dass sich durch die Anwendung der Ultraschalldesintegration der organische Abbaugrad um 10 % verbessert (von 45 % auf 49,5 %) und die Entwässerbarkeit um 4 % zunimmt (von 26 % Trockenrückstand im Faulschlamm auf 27 %). So könnten jährlich die Treibhausgasemissionen um 1,5 kg CO2-Äquivalente pro Einwohnerwert verringert werden. Dies entspräche einer Reduktion von rund 150 Tonnen CO2eq für die Modellkläranlage.
Würde unsere Ultraschalltechnologie auf jeder deutschen Kläranlage mit Faulgasverstromung eingesetzt werden, ergäbe dies ein jährliches Einsparpotential von fast 118.000 Tonnen CO2eq. Somit könnten ca. 4 % der in Deutschland aus dem Stromverbauch der Abwasserbehandlung resultierenden Treibhausgasemissionen durch den Ultraschalleinsatz eingespart werden.





